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| Dresdner Morgenpost, 14.10.1998 |
Gastspielreise in Amerika
Bergsteigerchor unter den Wolkenkratzern
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Der Bergsteigerchor bei einem Open-Air-Auftritt in Columbus (Ohio) |
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Es war das größte Abenteuer der Chorgeschichte: Ende September startete der Sächsische Bergsteigerchor "Kurt Schlosser" zu einer zehntägigen Gastspielreise nach Amerika. Jetzt sind die Sänger wieder da - vollauf begeistert.
"Die Weite des Landes, seine Größe - einfach unglaublich", schwärmt der Bass Günter Fischer (64). Er und seine 67 Sangeskollegen waren einer Einladung des Männerchores aus Dresdens Partnerstadt Columbus (Ohio) gefolgt. Ein großer Teil der deutschstämmigen Amerikaner lebt hier. "Es hat mich beeindruckt, wie die Deutschen dort ihre kulturelle Identität wahren", erzählt Fischer. "Sie wohnen in Häusern deutscher Machart, ein-, zwei- oder dreistöckig - und das inmitten der Wolkenkratzer."
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Chorsänger vor der beeindruckenden Wolkenkratzerkulisse von Detroit |
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Zwölf Konzerte vor insgesamt 4000 Zuhörern gab der Chor während des Gastspiels, die Amerikaner zeigten sich tief bewegt. "Wir haben Ovationen bekommen. Und viele Menschen hatten vor Rührung Tränen in den Augen, während wir sangen", sagt Fischer. Wie hoch der Stellenwert des Besuches der Schlosser-Männer für die Amerikaner war, wird auch dadurch deutlich, dass der stellvertretende Gouverneur von Ohio, August Pust, den Chor empfing.
Neben dem künstlerischen Hauptanliegen der Reise gab's für die Sänger natürlich auch ein touristisches Programm. Zum Beispiel Ausflüge in die Autostadt Detroit und zu den berühmten Niagara-Fällen, jenseits der kanadischen Grenze. Günter Fischer begeistert: "Wir sind mit einem Schiff unter den Fällen hindurch gefahren. Das war das Größte für mich."
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Dresdner Morgenpost vom 14.10.1998 |
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